New White House Academy

New White House Academy
Education is the way to achieve self-determind paths

Samstag, 24. Oktober 2020

Inzwischen sind viele Schüler zurück

 Unsere Regierung hat den Kindern in der Primarachule befohlen zurückzukommen. Es betraf die Klassen 4 und 8 der Primaraxhule und die Form 4 der Scondary School

Alle Lehrer waren hier und taten ihr Bestes um den Kindern und Studenten dabei zu helfen, Ihr Wissen zu verbessern


Das sind unsere Kiner der 4. Klasse, wie man sieht haben alle Masken an und haben einen Sicherheitsabstand


Und das sind die Kinder der 8. Klasse, welche vielleicht im April das Abschlussexamen machen. Warum ich vielleicht sage, isr weil verschieden counties bereits wieder einen totale  Lockdown haben und in 19 Schulen das Corona Virus ausgebrochen ist. Alle diese Schulen sind nun in Quarantäne. In Kenia sind nicht genügend Krankenhäuser und Betten, die für so eine Pandemie erforderlich ist.


Auch in Grade 4 unserer Seondary School sind alle Schüler und Lehrer zurück. Der kürzlich durchgeführte Schwangerschaftstest zeigte, dass keines unserer Studentinnen schwanger ist. Das ist wohl den Lehrern zu verdanken, die stets mit den Studenten in Verbindung waren. Leider wurden landesweit viele Mädchen schwanger währen der langen Ferien.


In unserer Schule sind überall diese Plakate angebracht und alle halten sich strikt an diese Regeln. Wir haben glücklicherweise Wasser, die meisten anderen Schulen haben kein Wasser. Und wir haben genug Gesichtsmasken, um sie allen zu verteilen. Auch in allen Schlafräumern sind die Betten weit genug auseiander, so dass der Sicherheitsabstand eingehalten werden kann.

Gestern kamen Inspektoren in unsere Schule und waren hocherfreut über das was sie bei uns sahen. Keine der anderen Schulen hält sich an die Vorschriften, so wie unsere Schule.

Und in Kenia steigen die Zahlen der Corona Infektionen von Tag zu Tag und mehr Menschen sterben daran als vorher.

Nur Dsnk Eurer Spenden und Patenschaften ist es uns möglich unsere Schule sicher zu machen.

Ich danke allen ganz herzlich dafür, dass Ihr uns weiterhin unterstützt und hoffe, Ihr tut das auch weiterhin.

Viele herzliche Grüsse aus Kenia

Samstag, 10. Oktober 2020

Weiteres zur Öffnung der Schulen

 Letztes Mal erzählte ich, warum Ihr so lange nichts mehr von mir gehört habt.👍Heute über die Maßnahmen, die wir treffen müssen, damit alles reibungslos verläuft.


 Wir bildeten mehrere Komitees, welche überwachen sollen, dass alles übernommen wird, damit das Coronavirus nicht in unserer Schule landet. Eines davon ist das der Mitarbeiter. sie müssen stets Masken tragen und ständig kontrollieren. Während 21 Tagen müssen alle stets Masken tragen. Sollte jemand mit Temperaten über 37,5 Grad sein, dann kommen sie in die Quarantäne. Daher haben wir in jeder Schule 2 Räume eingerichtet, welche dafür geeignet sind.



Auch die Lehrer bildeten ein Komitee, sie müssen dafür Sorgen, dass die Pulte in den Klassenzimmern mindestens einen Abstand haben, der 1 Meter auseinander ist und alle stets Masken tragen währen derselben Zeit. Tagesschüler müssen ab sofort auch im Internat bleiben- Das gilt für beide Schulen.


Viele Kinder und Lehrer blieben ohnehin die ganze Zeit hier und gingen nicht nach Hause, als die Schulen geschlossen wurden. Auch die Angestellten blieben alle hier. Begleiter der Kinder dürfen nicht in unsere Schule, die Kinder müssen am Eingang abgegeben werden. Besucher sind nicht gestattet.


Das Wetter spielt auch bei uns verrückt, an manchen Orten ist es so trocken, dass die Menschen verhungern würden, so wie bei uns. Daher erhielten die Menschen aus den umliegenden Dörfern stets Lebensmittel von uns.

Diese Menschen hatten nie die Gelegenheit eine Schule besuchen und fanden daher nie einen Job. Sie leben von dem was der Boden hergibt und wenn es trocken ist, haben sie rein gar nichts. Daher werden wir ihnen weiter helfen. Dank Eurer Spenden ist uns das möglich.

Und in den Speisesälen müssen abschließbare Schränke sein in denen die Kinder ihre eigenen Teller und Tassen einschließen, nachdem sie gewaschen sind.

In Kenia nahmen alle die Bedrohung durch das Virus ernst  und deshalb haben wir wohl auch weniger Fälle. Außerdem haben die Menschen wohl ein besseres Immunsystem, sie kaufen selten in den Supermärkten und kochen alles selber.

So hoffen wir, es wird alles gut gehen und warten ab, bis die Kinder wieder hier sind.

Freitag, 9. Oktober 2020

Ich entschuldige mich  bei allen Paten, Freunden und Unterstützern unserer Schule.

Die Gründe dafür sind viele. eine Zeit im Herbst hatte ich viele Besucher und da ich mich stets sehr freue über Besucher, verbringe ich lieber Zeit mit ihnen anstatt mit dem Blog

Im Januar kam unser lieber Karl Heinz wieder und wie immer hat er viel gearbeitet und uns wirklich geholfen, damit alles wieder gut aussah. Dieses Jahr wurde er von einem Lastwagen angefahren als er mit dem Auto unterwegs war und war lange auf der Intensivstation, aber nun geht es ihm besser

Im Februar kam Martina mit ihrem Sohn und der Schwiegertochter
Aber zuerst kam meine Familie und sie blieben auch noch als ich bereits im Mombasa im Spital lag, wo ich ein zweites Mal operiert wurde. Anfangs Januar war ich wieder einmal zu schnell unterwegs, fiel hin und brach meine rechte Schulter und den Oberarm. Das erste Mal wurde ich in Voir operiert, diese Operation verlief gut, aber da ich sofort wieder anfin zu arbeiten, verschoben sich die Implntate.
Was sie in Monbasa machten, war ein furchtbares Gemezel, sie entfernten einen Knochen aus meiner Hüfte und setzten in an die Schulter. 6 Stunden war ich unter Narkose und ich war froh, dass ich überhaupt wieder aufwachte. Aber von da an sass ich im Rollstuhl, der im Spital war rostig und brach ständig auseinander, daher nante ich den, der mir Osbone kaufte und mit dem ich das Spital verliess meinen Ferrari

Der Kiwanis Club will uns sehr unterstützen, sie wollen für ein Jahr die Patenschaft für 25 Kinder übernehmen, da sie 25 jähriges Jubiläum feiern.
Im März dann fuhr mein orthopädischer Chirurg nach Nakuru, wo sie alle Klammern entfernten, mit denen in Mombasa meine Wunden geschlossen wurden und es wurde mir eine künstlicheSchulter eingesetzt. Das war das beste, was mir passieren konnte. Einen Tag vor dem Lockdown im ganzen Land kam ich wieder in der Schule und bin seitdem wieder hier. 
Im September besuchte mich unsere liebe Alex wieder und wie immer hatten wir uns viel zu erzähöe und hatten wirklich Freude uns wieder zu sehen. Es gäbe natürlich noch vile mehr zu erzählen, aber ich komme lieber zu den neuesten Informationen, welche die Eröffnung der Schulen betrifft.

Vor wenigen Tagen erfuhren wir die Nachricht, dass die Klassen 4 und 8 der Primarschule am kommenden Montag, den 12. Oktober wieder zur Schule gehen und die Form 4 der Skundarschile auch. Alle Kosten für die nötigen Vorkehrungen zur Verhinderung von Covid 19, müssen die Schulen bezahlen. Wir haben ohnehin schon alles, daher ist es für uns kein Problem.

Ich verspreche, dass ich in Zukunft wieder öfter informiere und danke Euch allen dafür, dass Ihr uns trotzdem weiterhin unterstützt!
L

Samstag, 27. Juli 2019

The 26th of July is a very special day for our schools, we are going to celebrate it every year

Ich war etwas überrascht, aber hocherfreut, als ich einen Anruf erhielt von
Freunden des Rotary Clubs in Voi. Obwohl ich kein Mitglied bin werde ich jedes Jahr eingeladen.
Natürlich lud ich sie herzlich ein um uns zu besuchen und sowohl in der Primar wie auch
in der Voi White House Secundary School einen Interact Club zu gründen.
Zuerst holten wir die Kinder aus der Primarschule von den Klassen 5 bis 7, 
im Alter zwischen12 und 18 Jahren
Geduldig wurde ihnen erklärt was ein Interact Club ist. Er wurde 1962 von Rotary International gegründet um das persönliche und gesellschaftliche Engagement
 von Kinder und Jugendliche zu fördern. Zwischen 18 und 30 Jahren sind sie dann
Mitglieder des Rotaract Clubs, anschliessend können sie Mitglieder eines Clubs werden.
Natürlich gab es freie und faire Wahlen, ziemlich rasch stellte sich heraus, welche Mitschüler
von den Kindern als fähig empfunden wurden um die verschiedenen Posten zu besetzen.
Sie wurden eingeschworen, freuen sich dass sie gewählt wurden,
werden aber bald einmal merken, dass dies auch mit Arbeit und Einsatz verbunden ist.
Die gewählte Präsidentin hält eine Ansprache, wir freuen uns alle darüber, dass die
weiblichen Energien zusehends stärker vertreten sind auf der Welt.
Unsere Kinder werden viele Möglichkeiten bekommen um sich mit Mitgliedern anderer Interact Clubs zu treffen und auszutauschen. Riesengrosse Chancen für diejenigen die
aktiv mitmachen ergeben sich und gleichzeitig ungeahnte Möglichkeiten.
Das Gleiche wurde in der Secondary wiederholt. Auch hier wurden die verschiedenen
Positionen im Club rasch gewählt. 
Obwohl Adhnan erst in Form 1 ist, werden ihm schon Führungsqualitäten zugetraut,
immerhin wurde er einstimmig zum Präsidenten gewählt.
Wie nicht anders zu erwarten, erhielt ich die Oberaufsicht über alle.
Für was steht eigentlich Rotary?
Rotary ist ein international verbreiteter Service Club zu denen sich Angehörige
verschiedener Berufe, unabhängig von politischen oder religiösen Richtungen,
zusammen geschlossen haben.
Als Ziele nennt Rotary humanitäre Dienste, Einsatz für Frieden und Völkerverständigung,
sowie Dienstbereitschaft im täglichen Leben.
Dass unter all den Schulen ausgerechnet unsere ausgewählt wurden in Voi, freut mich natürlich sehr und ich denke unsere Kinder und Jugendlichen werden bald erkennen
wie hilfreich Kontakte in aller Welt sind.
Freuen wir uns auf eine gute Zusammenarbeit, ich hoffe unsere Schüler werden alle 
gebotenen Gelegenheit ergreifen.
Sie wurden ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass niemand mitmachen muss,
alles ist auf freiwilliger Basis.

Samstag, 20. Juli 2019

Bald ist auch der 2. Term zu Ende

Momentan sind die Kinder beschäftigt mit den Prüfungen für den 2. Term und
können dann am 31. Juli in die Winterferien.

Kürzlich erhielt ich von Freunden eine Kiste Mangos. Die Freude war gross bei allen
und sie schmatzen voller Genuss
Das sind 2 unserer jüngsten Kinder, sie sind einfach so putzig und jeder
schliesst sie gleich ins Herz
Oft kommen Handballspieler anderer Schulen zu uns und wollen sich mit unseren
Champions messen und von ihnen lernen

Natürlich erleben sie bittere Niederlagen, aber auch das gehört dazu wenn man etwas lernen will.
Und unser Muterian ist ganz einfach ein Bewegungs Genie. Egal ob er im Tor ist oder 
im Feld spielt, er ist einfach eine Klasse für sich.
Aber auch die süssen Kleinen wachsen heran und werden grösser. Neema, in der Handballwelt
bekannt unter Dropa ist von einer alleinerziehenden Mutter, besuchte bei uns schon
die Primarschule und ist nun in Form 3 der High School.
Ihr Weg ist vorgezeichnet, sie wurde bereits von der Nationalmannschaft des Kenianischen
Handballteams rekrutiert und spielte bereits erfolgreich in verschiedenen Ländern.
Das erste Mal war ihr reichlich mulmig als sie ein Flugezug bestieg, inzwischen ist sie eine
routinierte Vielfliegerin. Im August kommt sie in Tunesien wieder zum Einsatz.
Ihre  Mutter konnte nie eine Schule besuchen, kam nie aus dem kleinen Dorf heraus und
kann es kaum fassen, was ihre Tochter alles erlebt.
Besonders schön finde ich, dass sie nie irgendwelche Teenager Allüren hatte und auch nach 
ihren Erfolgen bescheiden und fleissig ist. Bravo Dropa, mach weiter so!
Aber auch Purity, ein Waisenkind aus Western Kenya, das während der Ferien zu ihrer Grossmutter
nach Mtwapa reisen kann, ist stets fleissig und bescheiden. Ende dieses Jahres ist sie fertig 
mit der Schule. Ihre liebe Patin schaut gut zu ihr, schickt ihr oft Duschtücher und Bücher und möchte
sie auf ihrem weiteren Weg begleiten. Auch sie hat bei uns die Primarschule absolviert.
Sie ist sehr gut in Sprachen, muss sich nun aber noch etwas anstrengen in Chemie und Mathematik.
Ihr Wunsch ist es Lehrerin in einer High School zu werden für English und Literature.
Schneidet sie am Ende des Jahres mit einem C+ ab, dann kann sie in eine öffentliche
Universität um diese Fächer zu studieren. Die Kosten sind dann nicht höher als bis anhin.
Gelingt es ihr nicht diesen Notendurchschnitt zu erreichen, kann sie ein Diplom machen in
einer Universität für diese 2 Fächer. Auch das wird anerkannt.
Natürlich hoffen wir dass alle welche die Schule bei uns dieses Jahr beenden ihren Weg machen
und werden ihnen bei der Berufswahl helfen.
Nachdem unsere High School nun seit 4 Jahren besteht und wir dankbar sind, dass wir Dank
Eurer Spenden den Bau nach und nach fertig stellen konnten, haben wir nund endlich auch 
sehr gute Lehrer, welche wunderbar im team zusammen arbeiten.
Sie kommen aus den unterschiedlichsten Teilen Kenias, sind von verschiedenen Stämmen,
wir hoffen dass dies auch im Kampf gegen den tribalismus hilft. Mein Traum ist es ja, 
dass alle die unsere Schule verlassen folgendes gelernt haben
Wir sind alles nur Menschen, egal welche Hautfarbe wir haben, welchem Stamm
oder welcher Religion wir angehören, wir sind alle gleich!
Wichtig ist, dass wir uns gegenseitig respektieren und menschlich sind.
Natürlich feierten wir unser tolles team auch mit einem Kuchen, hatten viel Spass und
ich bedankte mich herzlich für ihre grossartige Arbeit.
Wenn ich daran denke welche Probleme wir anfangs hatten gute Lehrer für die neue 
Voi White House Secondary zu finden, bin ich nun nur noch dankbar.

Jeder der ein Gymnasium oder eine High School besucht hat, weiss natürlich wie viel Verbrauchsmaterial man im Chemie und Biologielabor braucht. Aber auch wie viele Bücher man kaufen muss und wie wertvoll eine Bibliothek ist. Daher bitte ich Euch herzlich uns weiterhin mit Spenden zu unterstützen. Wir wollen noch vielen jungen Menschen eine Zukunft ermöglichen. Tausend Dank!!!!!!

Mittwoch, 3. Juli 2019

Wie schön ist es doch wieder zu Hause zu sein

Wie jedes Jahr flog ich in die Schweiz um die Versammlung unseres
Vereins www.kenyanchildrenhelp.ch abzuhalten
Erfreulicherweise kamen ausser den Vereinsmitgliedern auch viele Paten und Freunde, welche uns unterstützen, einige davon hatte ich seit Jahren nicht mehr gesehen
Anschliessend flog ich noch nach Wien um im ORF1 meinen Bruder wiederzusehen.
Jahrzehnte waren vergangen seit das Leben uns in verschiedene Richtungen brachte.
Unsere Eltern waren früh verstorben, wir waren beide damit beschäftigt uns eine Existenz aufzubauen und hatten uns komplet aus den Augen verloren.
Ich wusste, dass ich ihn dort sehen würde, aber er war total überrascht und meinte
"Du bist immer noch so ein verrücktes Huhn".
Das Team von ORF1 ist bezaubernd, ich fühlte mich sehr wohl in dieser
charmanten Stadt.
Nach der Aufzeichnung der Sendung lernte ich dann auch noch meine Schwägerin kennen.
eine äusserst liebenswerte Frau, die ich gleich ins Herz schloss.
Wieder zurück in der Schweiz konnte ich noch Familienmitglieder und Freunde treffen,
es war eine ausgefüllte Zeit.
Aber nicht nur ich war unterwegs, auch unsere Handballerin Dropa war weit gereist. Sie wurde
bereits aufgenommen in das Nationale Handballteam. Kam in Marrokko und Cap Verde zum Einsatz und erhielt viel Lob von den Organisatoren. Sie ist in Form 3 unserer High School, heisst eigentlich
Neema Nzai und wird ihre Schulbildung bei uns beenden, auch wenn sie zwischendurch
das Land Kenia bei Handballausscheidungen vertreten wird.
Bedenkt man, dass ihre alleinerziehende Mutter keine Schulbildung hat und immer nur 
in ihrem kleinen Dorf blieb, kann man sich vorstellen wie alle ihre Verwandten darüber staunen,
dass das jüngste Familienmitglied bereits weitgereist ist und seine Zukunft fest steht. 
Kaum wieder zu Hause, machte ich wie immer meine morgendlichen Runden in der Schule
 Herrlich, wie selbstbewusst die kleine Eunice bereits ist 
Aber auch die anderen kleinen Kinder - sie erhalten stets zuerst das Porridge, sind
unglaublich selbständig und wissen genau wie sie sich verhalten sollen
Unser Obelix ruht sich noch im Schatten aus zwischen den Gebäuden
Die Tomatensamen sind gut angewachsen im Gewächshaus, es wird nicht lange dauern
bis wir unsere eigenen Tomaten ernten können
Alle unsere Bananenstauden sehen vielversprechend aus, aber auch die
Mangobäume blühen
Der Journalistenclub der Secondary ist auch bereits fleissig an den Laptops
Es ist erfreulich zu sehen, wie gut sich alles entwickelt. Natürlich steckt viel Arbeit dahinter.
Aber ich weiss, es lohnt sich den Kindern aus ärmlichsten Verhältnissen
Zukunftschancen zu vermitteln.

Tausend Dank allen, die uns dabei helfen, wir schätzen Eure Unterstützung sehr

Nach einer Einkaustour schnell ein Blick auf das Städtchen Voi und ich weiss, ich bin zu Hause.
Es fühlt sich gut an.

Sonntag, 2. Juni 2019

So viele Kinder möchten in unsere Schule gehen

Jede Woche kommen Leute zu uns und bitten uns darum, ihre Kinder in unserer Schule aufzunehmen.
Sie haben eines gemeinsam, sie sind arm und haben nicht das Geld um für
ihre Kinder Schuluniform, Schuhe und alles andere was gebraucht wird, zu kaufen.
Leider gehören die Bewohner in unseren Dörfern zu denen, die nie eine Schule besuchen konnten.
Sie sind herzlich, fröhlich, aber sie haben nichts.
Unsere Klassenzimmer sind voll, wie auch die Schlafräume. Es ist uns nicht möglich weitere Kinder bei uns aufzunehmen.
Auf diesem Foto, mit Mapenzi neben mir merkt man, es ist nicht mehr möglich alle zu erkennen.
Sehr viele unserer Kinder haben eine Geschichte, etliche davon sind schlimm.
Alleinerziehende Frauen, oft auch nur Grossmütter, Waisenkinder, verstossene Kinder,
wir haben alles davon hier.
Und bei uns finden sie den Glauben an die Menschen wieder, sind glücklich,
erhalten genug gesunde Nahrung und noch dazu sehr gute Schulbildung


Vorgestern war wieder, wie jeden Monat, Besuchstag. Aus diesem Grund zeigten die Kinder vor 2 Tagen was sie nich in ihren Blechkisten haben. Dort bewahren sie persönliche Sachen auf,
wie Unterwäsche, Socken, Ersatzpullover, Zahnpasta, Zahnbürste, Vaseline, Schuhpasta, etc.
Jedes Kind fertigte eine Liste von all den Sachen an, die ihnen fehlen.
Nachdem wir inzwischen wissen, dass viele der Kinder nie Besucher bekommen
oder vielleicht einen alten Grossvater, der selbst nichts hat,
fuhr ich gestern noch schnell mit den Listen in unser Städtchen Voi und ging einkaufen
Es war Madaraka Day, also ein hoher Feiertag,
am 1. Juni 1963 wurde Kenia von England unabhängig  
Es scheint keinem wirklich nach Feiern zu mute sein, in Voi jedenfalls war es ein 
Tag wie jeder andere, alle Geschäfte waren geöffnet, von Feiern keine Spur


Das untere Foto zeigt einen Stand, den ich zuerst für einen Blumenladen hielt.
Die jungen Rastas, die hier gekonnt malen, schmücken ihren Stand gerne und wollen
mit dem bisschen Geld, das sie für ihre Bilder verlangen, etwas lernen.
Ich freue mich sehr auf die Schweiz, vermisse aber jetzt schon ein wenig das
gemütliche Städtchen mit den freundlichen Menschen
Zu guter letzt ging ich auch noch meine neu verpasste Brille abholen. Sie sass perfekt.
Für die Nähe brauch ich keine, manchmal ist es vielleicht nützlich,
auch etwas zu sehen, was weiter weg ist. 
Es geht nicht mehr sehr lange bis ich in der Schweiz bin und freue mich
sehr darauf, unsere Freunde, Paten und alle die uns helfen zu sehen!