New White House Academy

New White House Academy
Education is the way to achieve self-determind paths

Mittwoch, 9. Januar 2019

Das neue Schuljahr hat begonnen

Die langen Ferien sind vorbei und endlich ist wieder Leben in unseren Schulen.
Alle Kinder sind glücklich wieder hier zu sein.
Nach dem Unterricht, spielen die Kinder voller Freude wieder mit ihren Schulkollegen
Obwohl es bereits wieder sehr heiss und trocken ist, sieht man immer noch, wie grün
es ist, dank der Regenfälle im Dezember
Dank der ausserordentlich guten Resultate, kommen Kinder sowohl aus Mombasa, wie
auch aus anderen Landesteilen.
Aber für einige Paten ist es eine grosse Enttäuschund, dass ihre Patenkinder so gut waren,
dass sie gratis in anderen Secondary Schools aufgenommen wurden.
Die Equity Bank hat ein Programm, es heisst "wings to fly". Und sie bezahlen das
volle Schulgeld, aber auch die Uniform und Bücher, sowie alles andere was die Kinder brauchen.
Es tut mir aufrichtig leid, dass viele enttäuscht sind, weil sie während Jahren
für ein Kind bezahlt haben und es nun nicht mehr bei uns ist.
Andererseits ist es eine Chance für die Kinder, gönnen wir ihnen die Belohnung
für das fleissige Lernen. Wir haben noch viele Kleine, die eine Patenschaft dringend brauchen.
Neue Pulte und Stühle für die Form 1 in unserer Secondary, mussten gekauft werden,
wie auch Betten, Matratzen, Leintücher und vor allem Bücher

Viele Bücher wurden bereits verteilt, so sieht man hier nur einige für die Secondary.
Und Bücher sind teuer und leider heisst es jedes Jahr die neuesten Ausgaben zu kaufen.
Daher sind wir über jede nicht zweckgebundene Spende sehr dankbar, die uns hilft,
die Kosten zu decken.


In Scharen kommen Frauen zu uns und hoffen, dass ihr Kind bei uns in die
Secondary kann. Da es schwierig ist, Paten für grössere Kinder zu finden,
wollen sie sich bemühen Schulgeld für sie bezahlen zu können.
Nach intensiver Suche, gelang es uns, wirklich gute Lehrer für alle Fächer in der
Secondary zu finden. Kein leichtes Unterfangen, sie brauchen einen Abschluss einer
anerkannten Universität, in welcher sie die verlangte Kombination studiert haben
Mr. Fredrick ist ein hochqualifizierter und erfahrener Lehrer, er unterrichtet nicht
nur Computer Klassen, sonder auch Business und Geografie.
Falls jemand einen guten Laptop hat, der nicht mehr gebraucht wird, sind wir
sehr dankbare Abnehmer

Was gibt es Schöneres als glückliche Kinder? Niemand kann wählen, wo er geboren ist,
aber wir alle können helfen dabei, dass auch die Ärmsten der Armen eine gute Schulbildung
und glückliche Kindheit haben
Langsam werden wir zu Selbstversorgern, unser Gemüsegarten entwickelt sich gut
und wir konnten schon viel ernten


Euch allen danke ich sehr herzlich für die bewiesene Treue und wünsche Euch
von ganzem Herzen

Glück, Zufriedenheit, Gesundheit und persönliches Wohlergehen im 2019

Donnerstag, 20. Dezember 2018

Der Dezember 2018 war traumhaft, er wird in die Geschichte eingehen!

Obwohl ich Kenya seit vielen Jahren kenne, habe ich so ein traumhaftes Wetter noch nie erlebt.
Es regnet fast jede Nacht, am Tag ist es schön; man kann fast zusehen, wie alles wächst.
Man kann zusehen, wie das Gras wächst. So sind gross und klein beschäftigt mir Rasen mähen,
auf afrikanische Art. Umweltfreundlich, effizient und es ersetzt das Fitnessstudio.
Wir sind dankbar und überglücklich - der Regen ist ein wahrer Segen.
Aber an den Mauern merkt man, dass er nicht nur gut ist, daher haben wir entlang all der Gemäuer
Beete mit Gräsern und Pflanzen gemacht. Das sieht gut aus und hilft Schäden zu vermeiden.
In der Tischlerei herrscht Hochbetrieb. Pulte, Tische und Stühle, Fensterläden müssen angefertigt
werden. Aber auch Reperaturen fallen an und 
fast alle Moskitonetze an den Fenstern werden ausgewechselt.
Die Bauern in den Dörfern beklagen sich darüber, dass Elefanten ihren Mais
und die Wassermelonen fressen
Zu nahe will ich nicht zum Filmen mit dem Handy, es hat Kleine dabei und da stört man besser nicht.
Tiere sind nicht gefährlich, so lange man den von ihnen ewünschten Abstand berücksichtigt
Wohin man kommt, sieht man wohlgenährte Tiere. Seien es Kühe, Ziegen oder Kamele
Die Gänse und Enten, wie auch alle anderen Tiere, sind glücklich
Etliche Kinder bleiben auch während den Ferien bei uns. Sie helfen, haben aber auch
genug Zeit zum Spielen und vor allem stets genug zu essen.
Durch die fast täglich steigenden Preise, wird die Armit in vielen Gebieten noch grösser.
Die meisten der Kinder, welche die Primarschule beendet haben, kamen bereits
um sich einzuschreiben für die im Januar beginnende Form 1 der Secondary School.
Aber diese ist wesentlich teurer, daher kostet eine Patenschaft 90 Franken oder EURO.
Nicht alle können sich das leisten. Ausserdem möchten fast alle die bereit sind eine
Patenschaft abzuschliesse, ein kleines Kind. Diese sind wirklich süss.
Ich bin allen dankbar, die sich bereit erklären eine Patenschaft zu übernehmen.
Aber auch überglücklich wenn wir eine Patenschaft für die Grossen bekommen.
Nach mehr als 2 Jahren ist Annina wieder bei uns, so können wir ihren Geburtstag, 
Weihnachten und Sylvester unter dem Sternenhimmel Afrikas feiern.
Natürlich muss sie auch einmal mit der neuen Eisenbahn fahren, 
so kauften wir jetzt schon die tickets.

Ich bedanke mich ganz, ganz herzlich für Eure Unterstützung und wünsche allen Frohe Weihnachten und ein glückliches, gesundes Neues Jahr! www.kenyanchildrenhelp.ch

Samstag, 3. November 2018

Nun ist auch die Abschlussprüfung der 8. Klasse, dass sogenannte KCPE vorbei

Alle die uns schon länger kennen, wissen was für ein Aufwand damit verbunden ist.
Während 3 aufeinanderfolgenden Tagen musste ich persönlich um 5 Uhr morgens in Voi sein.
Wir mussten darauf warten, dass uns die versiegelten Umschläge mit den Prüfungsfragen 
übergeben wurden. Anschliessend konten wir gemeinsam mit Aufsichtspersonen und Polizisten
zurück zur Schule fahren.
Der Bus blieb den ganzen Tag hier um nachmittags um 4 die Beobachter und 
Polizisten zurück zu bringen.
Das gate musste dan ganzen Tag offen bleiben, damit Regierungsbeamte jederzeit
Zutritt hatten. Wir liessen es nur halboffen, es ist ja immer jemand am gate.

Die Prüflinge werden abgetastet, alles wird sowohl vor den Klassen, wie auch
in den Klassenzimmern streng überwacht
Und natürlich wollen alle in den Pausen ausgiebig verpflegt werden.
Helikopter kreisen über alle Gebiete um alles zusätzlich zu überwachen.
Man kann sich vorstellen, wieviel das Ganze kostet, und natürlich
kam uns diese Übung wieder einmal teuer zu stehen.
Ich frage mich, was kann jemand mit der Abschlussprüfung einer Primarschule
schon erreichen im Leben?
Unsere Kinder waren gut vorbereitet und wie versprochen, bekamen sie am
Abend des letzten Tages ihr Festmahl.
Natürlich besteht ein Festmahl aus einer frisch geschlachteten Ziege. Ich will von dem 
Ganzen jeweils weder etwas sehen, noch essen.
So erklärte ich ihnen im Scherz, dass wir dieses Jahr das Ziegenfleisch kaufen
werden, damit das arme Tier nicht bei uns geschlachtet werden muss.
Das Entsetzen war gross! Kishando, ein Massai Moran, hatte bereits erklärt, dass er
das Schlachten und Zubereiten übernehmen werde. Natürlich konnte er es nicht ganz genau
nach der Art der Massai machen, etliche unserer Kinder sind Moslems.
Das war kein Problem uns so wurde am Abend ausgiebig gefeiert und gegessen.

Am nächsten Tag frühmorgens kamen dann auch alle Kinder freiwillig um das ganze Gelände
 zu bewässern. Wie wichtig die Umwelt ist, verstehen sie inzwischen. 
Nur um dem Respekt vor Tieren kämpfe ich noch.

Aber unser Obelix unterstützt mich bei diesem Unterfangen lautstark!
Die Weihnachtsferien sind ganze 9 Wochen lang und es kam ein Befehl heraus,
dass die Kinder keine Hausaufgaben erhalten dürfen.
In Zukunft wollen wir unser Gemüse selber anbauen. Unsere Erde ist sehr fruchtbar und Wasser
haben wir glücklicherweise.
Eigentlich wollten wir schon früher damit anfangen und hatten Samen gekauft.
Aber unserem Agricultur teacher, der ein Universitätsdiplom in diesem Fach hat, gelang
es erfolgreich alles zu vernichten, was angebaut wurde.
Das grosse Problem besteht darin, dass alles nur in der Theorie glehrt wird. Und das
leider in allen Fächern.
Unserem Elektriker, Fredric Banda, übergab ich nur einen Teil der Samen,
aber seine Farm gedeiht prächtig und da können wir täglich ernten.
So komme ich stets in den Genuss von frischem Gemüse.
Vor Jahren sah der Lehrplan noch anders aus. So lehrte man früher sowohl den
Anbau von Gemüse, wie auch Kochen, Nähen und Handwerk.
Nun ist man dabei den Lehrplan wieder umzustellen. Damit muss natürlich in den
unteren Klassen angefangen werden. Ab nächster Woche werden unsere Lehrerinnen
also diese Kurse besuchen.
Und ich mache mich wieder einmal auf die Suche nach guten Lehrkräften
für die Secondary School.
Obwohl Weihnachten noch in weiter Ferne ist, wünschen unsere Kinder bereits
allen Merry Christmas.
Da nächstes Jahr für alle Klassen wieder einmal neue Lehrbücher herauskommen,
versuchen wir möglichst viele davon kaufen zu können, bevor sie wieder ausverkauft sind.
Bücher sind teuer.  

Gerne danke ich allenganz herzlich für Spenden, Patenschaften und die tollen Aktionen, die Ihr für uns durchführt. Ihr seid grossartig, ohne Eure Hilfe könnten wir niemals so vielen Kindern eine gute Schulbildung und ein liebevolles Zuhause geben. Und ohne Schulbildung gibt es keine Zukunft für arme Kinder.

Sonntag, 7. Oktober 2018

3 erreignisreiche Tage liegen hinter mir

Zuerst entschuldige ich mich bei allen dafür, dass ich die letzten Tage niemanden geantwortet
habe, sei es auf emails, whats app oder messenger.
Am Donnerstag wurde ich von einem Büro zum anderen geschickt, mit der Aufforderung
überall ein Couvert mit Geld mitzubringen, All das nur um die Schule neu zu registrieren.
Vorher wurde das in Nairobi gemacht, jetzt ist das county dafür zuständig.
Anschliessend musste ich an eine Sitzung in eine grosse Halle in Voi. Dort wurden
die Resultate aller Schulen in Taita Taveta bekannt gegeben. 
Obwohl die New White House Academy eine junge Schule ist, waren wir laut Liste
die fünft beste Schule.
Aber unsere Schule wurde nicht einmal erwähnt. Es gibt keine andere Schule, die sich so gut 
um Kinder, Lehrer und Angestellte kümmert. Aber ich bin eine Muzungu und muss immer 
wieder hören, alles gehört Kenianern. Grössere Rassisten findet man selten.
Am Nachmittag kamen dann Freunde vom Rotary Club in Voi und brachten sanitary pads
für 6 Monate für die Mädchen, 200 Unterhosen, Bananen, Biscuits und pads die man waschen
und dann 5 Jahre verwenden kann.

Unsere Mädchen sind sehr dankbar und sangen ein paar Lieder für die Besucher.
Am Freitag früh morgens erhielt ich wieder einen Anruf vom education office. Ich sollte noch
einmal kommen und wieder ein Couvert bringen.
Das erzürnte mich, mein Blutdruck stiegt auf 180, ich wurde kurz ohnmächtig.
Ein Arzt hatte das Gefühl, ich hätte einen Herzinfarkt und schickte mich gleich in ein
Krankenhaus nach Mombasa. Er gab mit die Telefonnummer eines Arztes, den ich anrufen sollte,
kurz bevor ich im Krankenhaus eintreffe. Das tat ich natürlich.
Dann dauerte es 5 Stunden, in dieser Zeit hatte man lediglich einen Bluttest gemacht.
Inzwischen trafen meine Freunde Dr. Dhillon und seine Frau ein. Sie waren entsetzt über den Service.
Und ich hatte beschlossen, vollkommen gesund zu sein und wollte das Krankenhaus einfach verlassen, ohne einen Arzt zu sehen. Aber das durfte ich nicht!!! 
Zuerst musste ich soviel bezahlen, es hätte für eine Patenschaft für 1 Jahr für 1 Kind gerreicht.
Aber um Mitternacht waren wir endlich zu Hause bei meinen Freunden, wo ich eine Nacht blieb.
Am nächsten Mittag gingen wir in die Cafesseria essen, dort gab es sogar Räucherlachs.
Dann brachten sie mich zu Tony und Marlies auf ihre Shamba

Auch dort wurde ich unglaubich verwöhnt, Marlies schenkte mir noch 2 schöne Kleider und
Tony lud das Auto voll Bananen, Kokusnüsse, Tomaten und schenkte mir 
3 wunderschöne Gänse
Diese fühlen sich bereits sehr wohl hier.

Alle machten sich Sorgen und beteten für mich.
Kenia ist ein schönes Land. Die Menschen sind wunderbar. Ich bin dankbar dafür
so viele wunderbare Freunde hier zu haben.

Gestern bekamen unsere Massai viele Besucher. Ich bewundere stets die
starken Frauen. Es ist ausserordentlich, was sie auf sich nehmen.
Sie bleiben stolz und stark.
Auch ich habe mich dazu entschlossen stark und gesund zu bleiben.
Und weiterhin für die Ärmsten der Armen zu kämpfen.

Montag, 17. September 2018

Ein schönes Wochenende ging schnell vorbei

Das Wochenende brachte uns viele Besucher, alle freuten sich über die Abwechslung

Einer lieben Freundin gelang es wieder einmal Trikots, einen tollen Fussball
und Schuhe hereinzuschmuggeln.
Früher war es relativ einfach, Geschenke mitzubringen. Durch die enorme Verschuldung
des Landes, wird jede Möglichkeit genutzt, um Geld einzunehmen.
Aber immer noch gibt es liebe Zollbeamte, die ein Auge zudrücken.

Dann kam ein reizendes junges Ehepaar aus Mailand zu uns, sie waren auf Safari und
haben wohl von ihrem Fahrer erfahren, wie teuer alles geworden ist.
So kauften sie 20 kg Maismehl, welches wir für das tägliche Ugali brauchen, sowie
Biscuits für jede Klasse mit.
Durch die neu eingeführte VAT von 18 % auf Treibstoffen, ist restlos alles
noch teurer geworden.  Transporte, Reisen mit Bus oder Matatu  sind auch betroffen.
Kürzlich wurde gemeldet, die VAT werde auf 9 % reduziert, ob und wann das
geschehen wird, ist nicht abschätzbar.
Später kam noch unser ehemaliger DEO Machora, mit Lehrern und Studenten einer
Secondary School, auf Besuch. In dieser Schule werden 700 Kinder unterrichtet.
sie spielen Handball und Fussball, aber sie hatten es noch nicht einemal geschafft, in den regionalen
Ausscheidungen, zu gewinnen.
So wollten sie unser Geheimrezepte erfahren. Immerhin gewannen unsere Handballer/innen,
jeweils sogar in den Nationalen Ausscheidungen, Pokale zu gewinnen.
Wie immer, schwang er Reden, begrüsste unsere Schüler herzlich und stellte
einige der Lehrer, sowie Studenten vor.
Durch Disziplin und Training war die Antwort unserer Champions und stimmten
ihren Kampfgesang an.
Bevor sie sich verabschiedeten, wollten einige unsere Besucher sich unbedingt
mit mir ablichten lassen
Solche Begegnungen sind stets eine Bereicherung, alle freuten sich und
ein erneuter Besuch wurde versprochen
Roman ist inzwischen wieder Klassenlehrer der 8. Klasse, der Abschlussklasse
der Primarschule, unermüdlich sitzt er mit den Schülern zusammen.
Wir sind zuversichtlich, dess es ihm gelingt den Notendurchschnitt zu verbessern
Nach der langen Kälteperiode ist es nun richtig heiss. Die Natur, die Tiere
und die Menschen dürsten nach Regen. Gestern entdeckte ich das erste zarte
grün, an einem Baum, den man als vertrocknet betrachten könnte.
Die Natur weiss oft mehr als Meteologen, so dürfen wir hoffen,
dass der Oktober Regen bringt.

Noch immer sind viele unserer Kinder ohne eine Patenschaft. Vielleicht jetzt schon an Weihnachten denken und eine Patenschaft für eines unserer bedürftigen Kinder übernehmen? Auf unserer website www.kenyanchildrenhelp.ch ist stets eine Auswahl aufgeführt.  Herzlichen Dank und viele Grüsse aus Kenya 


Montag, 3. September 2018

Der 3. und letzte Term des Jahres hat begonnen

Heute ist der erste sonnige Tag, nach den langen Wintermonaten. Ja, auch wir haben Winter
in Kenya, nicht zu vergleichen mit dem in Europa. Aber unsere Gebäude wären nicht geeignet für Schnee und Minustemperaturen. Die starken Sturmwinde richten aber Schäden an und 
so verbrachten wir einen grossen
Teil der Ferien mit Reparaturen.
Aber der letzte Term des Monats bringt auch Veränderungen. 2 unserer Lehrer wechseln heute
in government schools, einer davon ist unser bisheriger Schulleiter Moses. 
Wir ersetzen ihn durch Alex, einen wunderbaren
Lehrer, der ausser Fachwissen auch viel Liebe für die Kinder mitbringt

Am Montag früh am Morgen ist stets assembly, die Fahne wird hochgezogen
und die Nationalhymne gesungen
Besonders süss ist es jeweils die Kleinen zu beobachten. Obwohl noch nicht
einmal 4 jährig, hören sie vollkonzentriert zu
Alex begrüsst die Kinder in seiner neuen Rolle als head teacher, die Kinder sind hocherfreut. 
Wir bedanken uns bei Moses für die geleisteten Dienste und 
wünschen ihm viel Glück auf den nächsten Stationen seines Lebenswegs.
Wir sprachen über die Präsidenten, die Kenya hatte, seit der Unabhängigkeit von England
und wollten wissen, ob jemand unter ihnen einmal Präsident der Republik Kenya sein möchte.
Und Aisha Magari ist selbstbewusst genug, um sich einmal als 1. Präsidentin zu sehen.
In der Zwischenzeit fand auch in der Secondary School das Montag Morgen assembly
statt. Und die Studenten sind nun zurück in den Klassenzimmern oder in einem der Labors.
Das ist noch ein wohlverdientes Farewell für unseren lieben Freund
Karl Heinz, der auch dieses Jahr wieder mehrere Wochen für uns im Einsatz war.
Überall sieht man was er wieder geleistet hat, er ist ein wahrer Meister in seinem Metier.
Und hier noch ein kleiner Beweis, wie sehr sich unsere Kindergarten Kinder
über ein kleines Geschenk freuen.

Wir alle hier aus der Schule in Kenya bedanken uns ganz herzlich bei allen, die beim Streetfood Festival in Solothurn so grossartig für uns tätig waren, wie auch allen die das Battle for Kenya organisiert und denen die mitgewirkt haben.

Ihr könnt kaum ermessen, wieviel Euer Einsatz für unsere Kinder hier bedeutet. Thank you sooo much!

Samstag, 14. Juli 2018

Board of management meeting

Bei schwerwiegenden Entscheidungen muss stets das sogenannte 
"board of management" beigezogen worden.
Dieses besteht aus Fachleuten die vertraut sind mit allen Vorschriften, dem Gesetz,
sowie Vorfällen in anderen Schulen im Land
Der Vorsitzende begrüsst die Kinder der 8. Klasse und bittet die anderen Mitglieder sich vorzustellen
Diese kamen der Aufforderung gerne nach. Sie ermunterten die Kinder der Abschlussklasse
der Primarschule, alles zu geben um eine gute Ausgangslage für die nächsthöhere Schule zu haben.
Das ist das erste Mal, dass wir die Mitglieder gebeten haben mit den Schülern zu reden.
Und wir hatten gute Gründe dafür. Landesweit gibt es immer öfter Aufstände in Schulen,
Schlafräume werden niedergebrannt, ohne Rücksicht auf die schlafenden Mitschüler, aber auch andere Gebäude die zu den Schulen gehören, fallen Brandstiftern zum Opfer.
Aus diesem Grund wurden viele Secondary Schools geschlossen, mehrere hundert Studenten
sind in Haft, der Unmut steigt vielerorts.




Es ist fast unglaublich, wie rasch aus Kindern junge Erwachsene werden. 
So konzentrierten sich die Reden der Sachverständigen auf diese Studenten.
Wir sind in der glücklichen Lage, ausschliesslich sehr gute Lehrkräfte angestellt zu haben. 
Das Essen bei uns ist ausgezeichnet, davon können sich auch Besucher immer wieder überzeugen und in jedem Schlafraum verbringen gute Betreuer die Nächte mit den Kindern. Man sollte denken,
bei so guten Voraussetzungen sollten alle überglücklich sein.
Trotz allem, waren auch wir schon gezwungen, Studenten zu suspendieren.
Um eventuelle weitere Vorfälle zu vermeiden, luden wir heute zu dem meeting ein.


Nach all den Reden, Belehrungen und Ermahnungen, waren die Ausführungen von Teddy eine
sowohl lehrreiche, wie auch unterhaltsame und erfrischend heitere Darbietung.
All die ausserordentlich kompetenten Mitglieder, sind auch langjährige Freunde.
Mit ihrer Hilfe werden wir sicher alles erreichen, was wir anstreben.
Wie überall im Leben, gibt es auch bei uns "ups and downs", unsere beiden Schulen haben bereits
einen ausserordentlich guten Ruf und wir arbeiten daran, dass wir diesen halten
und wenn möglich sogar verbessern.