New White House Academy

New White House Academy
Education is the way to achieve self-determind paths

Sonntag, 29. März 2015

Der letzte Sonntag in diesem Term

Es ist der letzte Tag an dem alle Kinder zusammen feiern können, so haben wir beschlossen
Geburtstag zu feiern für die Kinder, die im März und April geborenwurden,
gleichzeitig aber auch die tollen Resultate der Champions
 Wie immer hat unser Osbone fantastische Kuchen gebacken und machte diese 
4 stöckig, damit alle genug bekommen
Ich gratuliere allen Kindern, dafür dass sie so diszipliniert sind, fleissig lernen und stets, bei 
allem was sie machen, ihr bestes geben. Natürlich galt mein Dank auch den Lehrkräften.
Die Kleinene hatten, wie immer, viel zu lachen und die Grösseren waren fleissig am
Sirup verteilen, bei dieser Hitze ist es gut, wenn genug getrunken werden kann
Wir feierten auch unsere Champions, die wirklich Ausserordentliches geleistet haben.
Naomi Mapenzi singt "Wherever we go, we are the champions, wherever we come,
we are the champions" und alle singen kräftig mit, stampfen und klatschen,
die Stimmung ist fast wie bei einer Weltmeisterschaft.
                                      
Am Freitag fand vor der Skyline von Voi, ein weiterer Match, statt. Und da hatten die Funktionäre
ein Problem. Auf den Formularen, die sie haben, können nur 50 Tore eingetragen werden,
sowohl Mädchen wie Buben schossen mehr als 70, kassierten 
aber beide nur je eins.
Nächste Woche schreiben alle wieder ein Examen, dann können am Samstag die kleineren Kinder
in die Ferien, das Drama Team reist nach Nakuru und
die Handballer sind von Freitag an unterwegs im ganzen Land, um dann in 2 Wochen
gegen, oder  mit den National Handballspielern, das Endspiel auszutragen.
Und wenn sie zurückkommen, geht für die 7. und 8. Klasse der Unterricht weiter.
Ich hoffe, dass die Krankenstation auf dem Weg nach Kajire bald in Betrieb ist.
Letzte Nacht mussten wir mit Fulgence ins Krankenhaus um seine Wunde zu nähen,
er war aus dem Bett gefallen und hat den Kopf auf einer Blechkiste tief aufgerissen und
Luicio rannte anstatt auf die Toilette gegen eine Mauer, auch da eine 
klaffende Wunde die genäht werden musste. Kaum zurück, musste ein Mädchen
wegen eines heftigen Malaria Anfalls ins Spital gebracht werden.
Ich hoffe ganz fest, dass alle unsere Kinder und Lehrer, während der Ferien und auch während 
ihrer Reisen gesund bleiben,dass ihr Schutzengel gut auf sie aufpasst
 und dass alle heil wieder zurück kommen.
Und Euch allen wünsche ich herzlich schöne, erholsame Ostertage
und einen guten Start in die Sommerzeit!



Sonntag, 22. März 2015

Langweilig ist es unseren Kindern nie

Wenn ich daran denke, wie viele Spielsachen, etc, die Kinder in Europa haben und daran, dass sie meistens nur kurz damit spielen und dann heisst es wieder "mir ist langweilig"
dann bin ich richtig froh, dass unsere Kinder nichts haben.
Sie sind immer fröhlich, kreativ und voller Ideen



Natürlich ist es ein Vorteil dass sie, sofern kein Unterricht ist, sich stets 
im Freien beschäftigen können,
Sei es mit diversen Ball spielen, zusammensitzen und diskutieren, zeichnen oder 
üben Pfadfinder zu werden

Rauni trainiert mit den Buben und Monica mit den Mädchen
Irgendwie ist es fast etwas unverschämt wie gut unsere Handball Champions sind.
Am Freitag spielten sie gegen die besten Handballer/innen der Region,
Schlussstand Mädchen 40 zu Null, Buben 38 zu 3
So werden sie, genauso wie das Drama Team die nächsten 2 Wochen
im Land herumreisen um Gegner zu finden, die es mit ihnen aufnehmen wollen.
Freudig machten sie auch wieder schöne Osterkarten für Ihre Paten und Patinnen
und drücken ihren Dank aus dafür, dass liebe Menschen ihnen eine Schulbildung ermöglichen

Sam, ein Bekannter, der eine Station einer Foundation der George Adamson
Stiftungen leitet, kam letzte Woche mit einem Koffer voller Pullover, Kleider, Röcke,
Jacken und T Shirts. Er war sich nicht ganz sicher ob wir die brauchen können,
da St. James Academy drauf steht. Aber es sind genau die Farben unserer Schule, die wenigsten
haben Geld um ihnen Uniformen zu kaufen, so sind nun viele Kinder sehr glücklich
darüber, dass sie so chic aussehen. Wir bekommen mehr davon, die Qualität ist superb.
Ich denke dass sich die meisten an George Adamson und seine Löwin Elsa erinnern können. 
So tragisch, dass er 1989 in Kora ermodet alles niedergebrannt wurde. 
 Sein engster Mitarbeiter Tony Fitzjohn, der nicht in die moderne Welt passt, musste das Land damals auch verlassen.
Jetzt ist Toni wieder zurück in Kenia und hat Kora wieder genauso aufgebaut wie es war
und ist überglücklich wieder bei seinen Löwen zu sein. 
Und einige unserer Kinder werden glücklich sein, wenn sie am 4. April in die Osterferien können.
Für die Handballer und die Schauspieler dauert es etwas länger, aber eine nette
Anzahl von Kindern hat beschlossen hier zu bleiben.
Die 8. Klasse muss sich ohnehin vorbereiten auf das KCPE, also die Abschlussprüfung
der Primarschule. Diese Kinder mussten wir anmelden dafür und für jedes
KES 1'000 bezahlen. Die Geburtsurkunde wurde auch benötigt für die Anmeldung.
Ein wenig überrascht waren wir schon, als wir sahen, dass die Namen etwas abweichen
von den Namen, unter dem sie bei uns angemeldet waren, auch das Geburtsdatum
war nicht immer genau das, was uns angegeben wurde bei der Einschulung.
This is Kenya, sagen wir dann halt.

Sonntag, 15. März 2015

Highlights

Unsere Schule hat, wie viele andere auch, am Drama Festival teilgenommen. Die erste
Ausscheidung war in Voi, die haben sie gewonnen, so ging es dann weiter nach Mombasa
Im Standard, der grössten Tageszeitung in Kenia, kam ein Bericht über unsere Kinder.
Sie erhielten standing ovations und gewannen auch dort. Nun geht es weiter auf nationaler Ebene.







Und gestern konnten wir einen tollen Schulausflug machen in das Rukinga Sanctuary und Rukinga Wildlife works. Das hat nicht nur riesig Spass gemacht, wir alle haben viel gelernt, über
Umweltschutz, über Bäume und Tiere. Und zum Schluss machten die Kinder noch eine Prüfung, bei 
der die Rangerin herausfinden wollte, ob sich die Kinder alles gemerkt haben.
Der umgebaute Lastwagen "Bebakuu" ist echt ein Hit.
Aber wenn wir von Highlights reden, dann möchte ich den Frauenverein Rüschegg erwähnen.
Rüschegg liegt im Berner Oberland, von dort kommt unsere Sekretärain von
Kenyan Children Help, Hanna Zbinden. Ihre Mutter, Frau Ruth Zbinden kam uns schon
besuchen, zusammen mit ihrem Mann Arthur. Ganz, ganz tolle Menschen.
Und sie haben es fertig gebracht, dass der Frauenverein Rüschegg, uns CHF 10'000
gespendet hat, für den geplanten Bau der Sekundarschule! Ein herzliches Dankeschön.
Wäre toll, wenn andere diesem Beispiel folgen könnten.
Und Luke, der coach des Nationalen Handball Teams hat seinen freien Tag geopfert.
Er kam wieder um unsere Handball Spieler zu trainieren.
Wenn man bedenkt, dass alle unserer Kinder entweder Waisenkinder sind, oder aus
ärmlichsten Verhältnissen stammen, ist es so erfreulich was diese Kinder alles erleben
können. Hoffentlich können wir die Sekundarschule realisieren und sie auf ihrem
weiteren Weg betreuen.
Herzlichen Dank an alle die uns dabei helfen!

Samstag, 7. März 2015

New White House Academy is shining

Diese Woche waren die Drama Aufführen in Voi, sehr viele Schulen nahmen
teil daran. Es gab 3 Kategorien, Drama, Choral verse und traditional dance.
Und wieder hat unsere Schule in allen 3 Kategorien gewonnen, an allen
Ausscheidungen, Diese dauerten 2 Tage.



 Alle gaben ihr bestes und unser Lehrer Philip Mwamburi erhielt ein Zertifikat als bester Regisseur,
Gift Kamanza als bester Schauspieler und die Schule Zertifikate für die beste
in allen Kategorien. Nächste Woche können sie nach Mombasa, sicher werden sie
auch dort wieder abräumen.
Verschiedene Leute kamen zu mir und sagten "New White House Academy is shining", ich
erklärte ihnen dass ich viele Putzmittel kaufe um ständig zu polieren.

Aber auch viele Sekundarschulen schicken ihre jungen Frauen und Männer zu uns, um 
endlich einmal unsere Handballer zu schlagen. Manchmal tun sie mir fast ein wenig leid.
Fassungslos schauen sie zu, wie sie ein Tor nach dem anderen kassieren und
unser Torwart Muterian zu ahnen scheint wohin sie ihre Bälle schiessen.
Manchmal tun sie mir fast leid wenn sie dann mit dem Resultat 21 zu Null für uns,
wieder in ihre Busse steigen müssen.
Mein Respekt gilt allen, sie kämpfen als ob es um ihr Leben ginge und das bei
gnadenloser Hitze!
Ich denke die guten Resultate, sowohl akademisch wie auch in anderen Kategorien sind möglich, weil unsere Lehrkräfte sich wirklich einsetzen, wir alle
wie eine Familie zusammen, aber wohl auch daran dass unsere Kinder genügend und
vor allem gesunde Nahrung erhalten. Diese brauchen sie, damit sowohl der Körper, wie 
auch das Gehirn mit allem versorgt sind, was für das Wachstum wichtig ist. 
Unsere Bäume haben alle Blätter verloren, so lieb von den Vögeln dass sie sich
entschlossen haben, diese zu verzieren. Wir haben einen Brunnen für sie errichtet und
geben ihnen Futter, sie bedanken sich mit ihrem Gezwitscher.
Die Leute sagen, sie müssen noch viel mehr beten damit der liebe Gott uns endlich 
Regen schickt. Ich erwidere "beten ist gut und recht, aber Gott ist nicht für alles verantwortlich".
Ihr habt alle Bäume gefällt um Holzkohle zu brennen. Die Bäume wären wichtig, sie sind
diejenigen, die den Regen bringen. Das werden sie wohl nie verstehen, also
warten wir halt weiter auf das kostbare Nass.
Ich wünsche allen herzlich ein schönes Wochenende, alles Gute und
bleibt uns bitte gewogen.
Wir geben unser bestes, aber das gelingt uns nur mit Eurer Hilfe!
Vielen, vielen Dank. 

Samstag, 28. Februar 2015

Unsere Küche ist rauchfrei!! Und Danke an alle die uns helfen!!

All diejenigen die uns besuchten, wissen dass die Küche unserer Schule stets voll Rauch war.
Das war nicht gesund und nicht angenehm für die Köche, die oft mit tränenden Augen,
aber tapfer für das leibliche Wohl unserer Kinder sorgten.
Die Feuerstellen hatten auch alle schon einen Sprung, also standen wir
vor der Wahl: flicken oder etwas Neues anschaffen.
Dann kam die Spende von Bildung gegen Armut und wir entschlossen uns dazu,
einen Teil des Betrages für ein neues System zu verwenden.
Zuerst musste alles herausgeschlagen werden um den Aufbau der neuen Feuerstellen
zu ermöglichen. Diese enthalten Sand und Gips, brauchen sehr wenig Holz und halten
die Wärme sehr lange
So sieht das Endresultat aus. Bevor wir es in Betrieb nehmen konnten, wurde aller Russ
entfernt und alles gut gereinigt. Es braucht wenig Feuerholz, die rauchigen Zeiten sind vorbei.
Eine Zeitlang war die Küche ins Freie verlegt worden, auch das hat funktioniert.
Wir sind dankbar und froh über die Unterstützung von Stiftungen
Die Ehlion Stiftung hat die Patenschaft für diese 9 Kinder übernommen, sie bezahlen sogar
60 Euro pro Kind, pro Monat. Dadurch können wir auch die Uniformen für diese
Kinder aus ärmlichsten Verhältnissen kaufen und die Kosten für Krankenhausbesuche bezahlen.
Ausserdem erhalten wir von der Ehlion Stiftung jederzeit finanzielle Hilfe,
wenn wir Bücher brauchen oder sonst ein Engpass ist.
Und Arno Köster, der Botschafter der Udo Lindenberg Stiftung hat nicht nur sein
Versprechen eingelöst das er mir in Deutschland gab, nämlich mit den Kinder
Fussball zu spielen, er hat auch ein tolles Videotagebuch geführt,
zu sehen auf Youtube, unter Germanexplorer. Titel Besuch in der New White House Academy
Kenia 2015. Wer sich diese ansieht, hat eine komplette Übersicht über unser Leben, die Probleme
und die Pläne für die Zukunft..
Ausserdem überbrachte er uns die freudige Botschaft, dass die Stiftung
von Udo Lindenberg uns auch in diesem Jahr unterstützen wird.
Wir sind unendlich dankbar für jede Unterstützung die wir erhalten können. Viele unserer
Kinder haben noch keine Patenschaft, niemand kann für sie bezahlen. Aber wir 
wollen diese armen Wesen nicht ihrem Schicksal überlassen.
Bleibt uns bitte weiterhin gewogen, nur Dank Eurer Hilfe haben unsere
inzwischen 240 Kinder eine Chance auf ein später eigen bestimmtes Leben.
Ganz herzlichen Dank!!

Freitag, 20. Februar 2015

Unsere Handballer sind die Champions 2015

Vor einer Woche fanden in Shanzu die Ausscheidungen im Handball
der ganzen Coast Region statt
Unsere Kinder spielen jeweils gegen Schüler/innen von Sekundarschulen,
da die Primarschul Kinder nicht gegen sie antreten wollen
Hier sieht man sie nach den Turnieren mit einem Coca Cola T Shirt. 
Luke der Trainer gab ihnen dieses für mich mit.
Stolz zeigen sie die Trophy. Wir versuchten im Klassenzimmer zu fotografieren, 
 aber die Sonne brennt unerbitterlich vom Himmel, das gleissende Licht
ermöglicht es nicht ein gutes Foto zu machen
Das Gruppenfoto von unseren Champions machten wir daher im Freien
Sheila, Bettina und Daniela aus der Schweiz bringen viel Abwechslung in 
den Alltag und helfen überall mit. Sie freuten sich auch sehr darüber, 
2 echte Massai kennen zu lernen. Saine und John kamen ihre Kinder hier in 
der Schule besuchen und sie unterhielten sich prächtig.
Sie brachten auch einen Koffer voll Bücher mit, gespendet von 
meiner Schwiegertochter Claudia. Toll dass unsere Bibliothek wächst. 

Doris, unsere neue Englisch Lehrerin, war auch hocherfreut darüber, Sie versteht es
die Kinder zum Lesen zu animieren. Das hilft ausserordentlich um die Sprache
zu verbessern, aber auch um die Fantasie anzuregen. 
Im Moment sind so viele Aktivitäten im Gange, Unter anderem werdenTheaterstücke geübt und
traditionelle Tänze einstudiert. Die Trommeln dazu wurden von unserem
lieben Stanley angefertigt, das ist der von dem ich stets behaupte, dass er als Kind einen
 Zaubertrank bekam, da er anscheinend über magische Kräfte verfügt.
Er ist unermüdlich im Einsatz, braucht keine Pause, manche Besucher wissen dass
wir ihn auch Professor nennen, da er für alles eine Lösung weiss.
Nur etwas kann nicht einmal er, den Regentanz scheint er nicht zu beherrschen,
die Hitze ist fast unerträglich, dunkle Wolken ziehen manchmal auf,
aber niemand kann ihnen Regen entlocken!
Gibt es jemanden der uns einen guten Rat hat für dieses Problem?

Sonntag, 8. Februar 2015

Geschichten aus der New White House Academy

Zuerst etwas ganz Erfreuliches

Im letzten Blog hatte ich von den beiden Mädchen Sara und Selina berichtet,
für die wir eine Patenschaft hatten, diese aber während des ganzen
letztes Jahr nicht einbezhalt wurde, ohne Mitteilung an uns.

Die Ehlion Foundation hat sich spontan bereit erklärt die Mädchen zu übernehmen. Ganz herzlichen Dank!!

 Am gestrigen Besuchstag war es morgens richtiggehend kalt, man kann sehen
dass unsere Lehrerin Doris eine dicke Jacke trägt während sie mit einer
Mutter die Noten des Sohnes diskutiert.

Grossmütter die ihre Enkelkinder besuchen kamen, brachten all die Sachen mit
die Kinder lieben, wie Zuckerrohr, Mangos, custard apples.
Bei uns sind viele Kinder, die von der Mutter verlassen wurden, Väter unbekannt
und dann übernehmen entweder ein Grossvater oder eine Grossmutter diese Kinder.
Manchmal werden sie irgendwo auf der Strasse aufgelesen und wenn man
herausfinden konnte woher die Kinder sind, ist es schön zu sehen, dass die Grosseltern
sofort bereit sind die Kinder zu übernehmen, auch wenn sie selber mausarm sind.
Daniel zum Beispiel hat nie Besuch. Er erzählte mir, dass er wisse dass seine
Mutter lebe, er ihr Gesicht aber nie sah. Aber sie gab den Buben wenigstens bei ihrer 
Schwester ab, die allerdings in Machakos lebt, was zu weit entfernt ist um schnell
einen Besuch zu machen. Traurig, wenn ein Kind aufwächst mit dem Bewusstsein, dass
die Mutter es nie sehen wollte. Aber vielleicht hat sie Gründe für ihr Verhalten?
Die Mutter von Benson war da viel, viel schlimmer. Sie ging hinaus aufs Feld zum Gebären, warf
den Neugeborenen in den Busch und ging zurück an ihre Arbeitsstelle als ob nichts passiert wäre.
Zum Glück hörten andere Dorfbewohner das Weinen eines Babys und Hunde die es
anbellten und holten den Kleinen. Die Mutter wurde ausfindig gemacht, anscheinend 
hatte sie so eine verwerfliche Tat schon einmal begangen, damals starb das Kind 
und ihr konnte man nichts nachweisen. 
Dieses Mal aber kam sie für viele Jahre ins Gefängnis und der Grossvater nahm das Baby
zu sich. Der Bub wusste von all dem nichts, bis die Mutter vor wenigen Tagen aus dem
Gefängnis kam, herausfand in welcher Schule der Bub war und hierher kam um ihn zu beschimpfen.
Er habe ihr Leben verpfuscht.
Natürlich wurde sie sofort davon geschickt und die Polizei arlamiert.
Aber was für ein Trauma für diesen Jungen, schlimm. Hoffentlich hilft ihm seine Freude
am Fussball spielen ein wenig den Schock zu überwinden. Natürlich fanden auch Gespräche 
mit ihm statt.
Da tut es der Seele gut wenn man sieht, dass Saine aus dem Massailand kam um die
Kinder hier zu besuchen. Er ist allen bekannt die das Buch 
die Geheimnisvolle Welt der Massai gelesen haben.
Und diese Mädchen, die glücklich ihre Lollys geniessen, sind auch ein Aufsteller. 
Roman, der Trainer der Handballer hat Süssigkeiten und Sodas eingekauft
 und an diesem Tag verkauft, 
um damit einen Teil der Kosten für das Training der Handballer zu bezahlen, die das
Wochenende in Shanzu verbringen und dort Luke wieder treffen.
Wir haben viele Kinder mit schweren Schicksalen bei uns und wir helfen so gut wir können,
sind aber glücklich darüber dass die Kinder sich gegenseitig zur Seite stehen
und einen liebevollen Umgang miteinander pflegen.