New White House Academy

New White House Academy
Education is the way to achieve self-determind paths

Donnerstag, 18. September 2014

Impressionen aus der New White House Academy

Wir haben ja sehr selten Regen bei uns, daher ist das Klima ähnlich dem der Wüste
und als es kürzlich geregnet hat, da hat sich bestätigt dass die Wüste lebt
Plötzlich war diese wunderschöne Blume da und wurde von den Kinder
gebührend bestaunt
Wasser ist kostbar, aber trotzdem müssen sich die Kinder die Hände waschen
bevor sie zum Essen in den Speisesaal gehen
Kaum sind die Kinder verschwunden, kommen die Tiere und trinken das Wasser,
allen voran Libux
In der Küche wird nicht nur gekocht, auch das Wasser das die Kinder
zum Duschen bekommen, wird da gewärmt
Kinanjui und Richard schneiden Gemüse
Und dazu wird Ugali gekocht. In grossen Töpfen natürlich, schliesslich
müssen viele satt werden. Man muss stark sein damit man diese 
Mengen umrühren kann
Vor der Küche unterhaltet sich Henry, unser Kater mit den Ziegen
Wir könnten ohne weiteres die Bremer Stadtmusikanten aufführen,
alle Tiere sind vorhanden
Unseren Ziegenbock haben wir King getauft, er ist eindrücklich und waltet
über sein Reich dass aus vielen Ziegen und Zicklein besteht, wie ein König
Kahindi ist wie immer fleisig am Brot backen, unser Brot ist echt lecker
da vermisst man nicht einmal die vielen Brotsorten in Europa
Die Kinder lieben es über alles mit Autoreifen zu spielen
So ein Autoreifen hat doch auch sein Gewicht, aber sogar die Kleinsten warten
sehnlichst bis es losgehen kann
Die Grösseren machen sich auf zum Training, sie wollen schliesslich
auch dieses Jahr beweisen dass sie die besten sind
Ein paar Mädchen haben intime Gespräche mit Mama, da wird
gelacht und getuschelt
Am Ende des Tages sind alle glücklich, strahlen und singen
und danken von ganzem Herzen all denjenigen, die es ihnen ermöglichen die 
Schule zu besuchen.

Mittwoch, 10. September 2014

Die Ferien sind vorbei und die Kinder kommen zurück

Anfangs September hat die Schule wieder angefangen und auch die Kinder
die in den Ferien zu Hause waren, kamen zurück
Die Lehrer/innen erwarten und begrüssen die Kinder
Manche kommen alleine zurück
Andere wurden von einem freundlichen Lastwagenfahrer mitgenommen
Und schon am nächsten Tag fängt der Unterricht an
Aber vorher wird noch geschlafen und natürlich geduscht. Jedes Kind bekommt einen kleinen
Kessel warmes Wasser um sich zu reinigen und abzuduschen.
Wasser ist kostbar in Afrika, daher muss sparsam damit umgegangen werden, auch wenn wir 
sehr darauf achten dass alle sauber sind und die Wäsche ständig gewaschen wird
In diesen Betontrögen wird alles von Hand gewaschen und im Freien getrocknet. 
Schon gleich am Sonntag wird  der Geburtstag der im September geborenen Kinder gefeiert
und Margrith und Walter aus der Schweiz haben freudig mitgefeiert
und den feinen Kuchen getestet, den unser Osbone im Holzkohleofen
gebacken und dann schön dekoriert hat
  Mmhh, der schmeckt aber lecker
Das finden auch unsere Kleinen
Und auch unser neues Schultor, das wir aus Sicherheitsgründen anfertigen liessen,
da das alte aus den Fugen geraten und nicht mehr stabil war,
wurde fertig und ist bereits von unserem Künstler Josef bunt bemalt
So sieht es von aussen aus und so von innen
Es ist nicht nur hübsch geworden, sondern auch stabil und abschliessbar.
Der Alltag hat uns wieder, es ist schön das Kinderlachen zu hören, aber auch überall
wieder spielende Kinder zu sehen und die Klassenzimmer zu besuchen
wo eifrig und konzentriert gelernt wird.

Montag, 18. August 2014

Besuch auf der Moringa Farm in Mwanga

Nachdem während der ganzen Woche fleissig in den Klassenzimmern gelern tund auf den Sportplätzen Fussball, Handball und Volleyball gespielt wurde, dachte ich dass wir den Sonntag Nachmittag
nutzen sollten um den Kindern die Natur näher zu bringen
unsere Moringa Frau zeigt den Kindern wie sie die Blätter von den Bäumen nehmen um sie
anschliessend im Schatten zu trocknen
Ich war allerdings etwas erstaunt dass ich als Europäerin den Kindern und Lehrerinnen die Bäume, sowie den Nutzen der Blätter und Wurzeln erklären musste. Das zeigt wie wichtig solche Ausflüge sind
Als ich diese fantastischen Orangenbäume sah, musste ich an das Buch denken das ich kürzlich las
mit dem Titel "The secret garden" und kann gut nachvollziehen welche wunderbare Wirkung
die Natur für unser Gemüt und unsere Gesundheit hat
Diese Orangen sind so riesig und saftig, dass Rhoda den Speichel der ihr im Mund zusammenläuft
versucht von ihren Lippen zu schlecken, damit er nicht herunterläuft. 
Natürlich wurden viele Orangen für uns aufgeschnitten, sie waren total köstlich
Hier werden die Blätter getrocknet um anschliessend in einer Mühle, die noch von Hand betrieben
wird zu trocknen. Dann wird das Pulver sorgfältig gesiebt und untersucht
Anschliessend kann man es, abgefüllt in Plastiksäcken, kaufen. Unsere Kinder bekommen es jeweils am
Morgen ins Porridge gemischt. Moringa enthält so viele Vitamine und Mineralstoffe, und
wesentlich mehr Kalzium als Milch
Aber auch Seife wird daraus hergestellt, sie duftet herrlich und hilft sogar wenn der Kopf
von "ringworms" befallen ist. Ringworms sind keine Würmer, es ist ein Pilz der sich, begünstigt
durch den ständigen Wind, schnell verbreitet
 Und dann gab es noch jede Menge Zuckerrohr für alle zum mitnehmen
Ein kurzer Halt beim Kingombo Dam, der vor ein paar Jahren gebaut wurde um die Gegend vor
Überschwemmungen zu schützen, zeigte uns wie schlimm die Dürreperiode auch hier ist. Noch
vor 2 Jahren war er gefüllt mit Wasser, letztes Jahr gab's wenig Regen und dieses Jahr
fiel er fast ganz aus, so ist nur ein winziger Rest des vielen Wassers geblieben.
Wie um zu bestätigen dass wir sozusagen in einem magic garden waren, hat uns dieser 
wunderschöne Regenbogen auf der Heimfahrt verzaubert
Und das war eins der "hochmodernen" Matatu in denen wir unterwegs waren. Aber die Fahrer
dieser beiden Kleinbusse, die uns herumgefahren haben, waren super und zusammen
mit uns glücklich über den schönen Ausflug

Donnerstag, 14. August 2014

Thank you Dr. Lucy King

Wir verbrachten einen sehr interessanten, lehrreichen Vormittag im center von Dr. Lucy King
von "Safe the Elephants"
Hier zeigt sie den Kindern der 7. Klasse den Honig der produziert wird in den Bienenstöcken
die an den Zäunen angebracht sind, die sie für die Bauern um ihre Felder installiert hat.
Wer vor ihr wäre auf die Idee gekommen dass sich die grossen Elefanten vor den
kleinen Bienen fürchten. Diese bee hive fences schützen Mais, Melonen und Gemüse
davor, dass die Elefanten alles zerstören und noch dazu kann wunderbarer Honig gewonnen werden.
Hier wird geforscht und Honig produziert
Das sind unsere Kinder, die den Weg nach Kileva zu Fuss zurück gelegt haben
Nein, wir wollen keine Astronauten aus unseren Kindern machen, aber sie durften probieren
wie es sich in einem Imkeranzug anfühlt.
Wir haben so viel gelernt über Bienen, die verschiedenen Arten, die Haltung,
über Schmetterlinge und andere nützliche Insekten
Überall waren Zeitungsartikel angebracht an den Wänden, aber auch wie viel man ernten darf aus den
Bienenwaben und wie sorgältig Honig produziert wird, wurde uns vorgeführt
Und zum Schluss gingen wir noch zu einer Farm und der Bauer zeigte uns wie einfach
das Ganze aussieht und bestätigte uns wie wirkungsvoll die Äcker nun geschützt sind.
Natürlich müssen zwischendurch genug Korridore offen bleiben damit die Elefanen 
herumwandern können. Sie waren schliesslich hier lange bevor sich Menschen
angesiedelt haben. Es geht darum, dass Menschen und die Tiere Afrikas friedlich nebeneinander
existieren können.
Vor 2 Tagen war der Tag der Elefanten, wir versammelten uns alle etwas ausserhalb von Voi
Viele Organisationen kamen um ihre Solidarität mit den Elefanten zu demonstrieren
Die Musikkapelle vom Kenyan Wildlife Service spielte wunderschön als wir zusammen
mit den Rangern und Tierfreunden durch alle Strassen Vois marschierten
Es war eindrücklich und schön, aber als wir dann das Stadion erreichten, wo viele Politiker 
warteten um endlos lange Reden zu halten, beschlossen wir, uns diese zu ersparen
und lieber zurück in die Schule zu kommen, wo Antony den Kindern wieder
Deutsch Unterricht erteilte.
Der eiskalte Wind bläst überall, der Himmel ist stets dunkel, aber leider
bringen all die vielen Wolken nie Regen. Wir alle warten sehnlichst darauf wieder
einmal die Sonne zu sehen, aber noch mehr würden wir uns über Regen freuen.

Sonntag, 3. August 2014

NEW WHITE HOUSE ACADEMY: Ende des 2. Semesters

NEW WHITE HOUSE ACADEMY: Ende des 2. Semesters: Nun bin ich bereits eine Woche zurück in Kenia und es ist nun offiziell, dass wir dieses Jahr prominente Unterstützung erhalten für die N...

Ende des 2. Semesters

Nun bin ich bereits eine Woche zurück in Kenia und es ist nun offiziell,
dass wir dieses Jahr prominente Unterstützung erhalten für die New White House Academy.
Diejenigen die nicht auf Facebook sind, können nachschauen bei
Udo Lindenberg Stiftung, Aktuelles - Unser Kenia-Projekt 2014
Herzlichen Dank nochmals an Udo, Arno, Gaby, Inge, Schwessi und alle
die dazu beigetragen haben, dass dies möglich wurde.
Das 2. Semester ist nun zu Ende, viele Kinder konnten nach Hause oder zu Verwandten
aber für die 7. Klasse geht der Unterricht am Montag weiter.
Nächstes Jahr müssen sie die recht schwierige KCPE Prüfung ablegen, die Primarschule ist dann,
nach der 8. Klasse zu Ende und wir wollen dass unsere Schüler/innen gut darauf
vorbereitet sind.
Aber das Ende des 2.  Semesters und die Geburtstage der im Juli und August
geborenen Kinder wurde am Freitag richtig schön gefeiert.
Philip und Jakob, der Präsident des Jugendparlaments hielten, neben vielen anderen, Ansprachen,
die Kinder wurden ermahnt vorsichtig zu sein im Verkehr und die Schulbücher
nicht zu vernachlässigen.
Die 2 riesengrossen Kuchen zuerst ausgiebig bewundert und dann angeschnitten
von Geburtstagskindern unter Mithilfe der Lehrer/innen
 Ich danke an dieser Stelle den edlen Spenderinnen, die mir Geld
mitgaben für Kuchen, Früchte und Getränke
Wie alle in Afrika lieben die Kinder Süssigkeiten, ich staune immer wieder wie viel sie
davon essen können. Dank Osbone, der ein ausgezeichneter Koch und Konditor ist, schmeckte es
allen hervorragend, gut gab es so viel davon
Es wurde geklatscht, genossen, gesungen, gelacht und getanzt. Im Feiern sind sie Weltklasse
Aber auch im Fussballspielen, wie sie anschliessend bewiesen
Diese Kinder traten zu einem Match an gegen die Lehrer/innen und Angestellten
Das war die gegnerische Mannschaft
Aber auch ein gelegentliches Foul half den Gegnern nicht! Die Kinder haben 2:1
gewonnen! Bravo Kinder, da hatten wir noch einmal Gelegenheit zu feiern.
Der Himmel war den ganzen Tag so dunkel, der Staub den die Spieler aufwirbelten klebte
an uns allen, aber der Regengott hat kein Erbarmen und Libux, unser Esel beklagte sich
lautstark darüber dass er nicht mitspielen durfte.
Schöne Ferien and take care, kids!