New White House Academy

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Sonntag, 28. April 2019

Unser Gewächshaus aus Pet Flaschen kann sich sehen lassen

Im April waren wir trotz enormer Hitze sehr fleissig und freuen uns nun darüber,
dass alles geklappt hat.
Angefangen mit dem Erfolg unserer Handballer, über das erfolgreiche Rekrutieren
von Lehrern, die ersetzt werden mussten, bis zum Bau eines Gewächshauses aus Pet Flaschen
Plastikflaschen gleicher Grössen wurden gesammelt, von Etiketten befreit, der Boden
entfernt und dann auf Eisenstangen befestigt.
Alle halfen fleissig mit und so konnte das Gewächshaus vor 2 Tagen fertig gestellt werden
Und so sieht unser Gewächshaus nun aus und wir können es in Betrieb nehmen.
Dieses Mal war es nicht so einfach wie früher, genügend leere Platikflaschen zu finden.
Der Strasse entlang findet man stets viele, aber als wir im Städtchen nachfragten wo wir leere Plastikflaschen finden, erfuhren wir, dass diese gesammelt wurden und anderweitig bestellt waren.
Gestern sah es doch tatsächlich so aus, als würden wir den heissersehnten Regen erhalten, aber der Wind blies die Regenwolken in andere Richtungen.
Wir fuhren nach Rukinga in eine Baumschule und fanden den Lindenbaum, den wir zum Andenken an den verstorbenen Bruder einer lieben Freundin pflanzen wollten.
Ich hoffe, dass ich noch lange genug lebe um allen  die heilsame Wirkung der Lindenblüten zu zeigen
Gleichzeitig fanden wir dort auch Berge von leeren Plastikflaschen. Staunend erkundigte ich mich, wofür sie diese brauchen. Bis anhin wurde Polythene gebraucht für die Pflanzlinge, da dies nun auch verboten ist in Kenia, fiel die Wahl auf leere Plastikflaschen.
Schön, dass sie eine Verwendung dafür gefunden haben.
Zwiebeln und Sukuma wiki kann man bei jedem Wetter ernten, sofern man Wasser hat.
Wir hoffen und beten, dass unser Brunnen nie versiegt. Täglich sind wir dankbar dafür,
dass wir Dank der Udo Lindenberg Stiftung und Rolf Stahlofen wunderbares Wasser haben.
Das Grossartigste, das man sich in Afrika wünschen kann!
Man liest von der grössten Dürrekatrastrope, welche Kenia in diesem Jahr heimsucht.
Daher freue ich mich darüber, dass die Abschlussklasse der Secondary School als Prüfungsfach in Agriculture auch vorweisen müssen, dass sie nicht nur die Therie beherrschen. 
Ihre Gemüsebeete sehen vielversprechend aus.
In meinen Augen ist nicht immer nur der ausbleibende Regen daran Schuld, dass es zu wenig
Nahrungsmittel gibt. Es fehlt auch an Wissen. Immer mehr streben danach sich in
Universitäten weiterzubilden. Aber ohne Verbindungen gelingt es ihnen danach trotzdem nicht
eine Anstellung zu finden. Landwirtschaft wird vernachlässigt.
Zu schade, essen muss man immer, daher wollen wir so schnell wie möglich Zeit 
Selbstversorger sein.
Viele Angestellte und Lehrer bleiben auch während der Ferien hier und sitzen nach der
Arbeit gerne bei einer Tasse Tee zusammen.
Jeder der mich kennt, weiss dass ich ein grosses Herz für Tiere habe. Es scheint, sie spüren das,
so kommt immer wieder ein Katzenbaby an und bittet um Asyl. Wer kann so einem
süssen Kärtzchen wiederstehen?
Heute fängt der Unterricht in allen Schulen wieder an, wir haben uns gut vorbereitet
auf den 2. Term. Bei den gestrigen Sitzungen mit den Lehrern suchten wir Wege um
schwache Lerner zu fördern. Wir hoffen, damit Erfolg zu haben
Die erste Frau welche ich heute Morgen antraf, war diese Grossmutter. Sie hat kein leichtes Leben.
Alle ihre Kinder hat sie überlebt und zieht nun ihre Enkelkinder auf,
welche unsere Schule besuchen. Ich bewundere die Würde die sie sich bewahrt hat,
obwohl sie selber nie eine Schule besuchen konnte.
Ihre Dankbarkeit ist herzerwärmend.
Ich wünsche allen einen wunderschönen Wonnemonat Mai und bleibt uns bitte treu!


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