Sonntag, 1. Juli 2018

Abschied aus der Schweiz und ein grauer, kalter Sonntag im Winter

Die Generalversammlung des Vereins www.kenyanchildrenhelp.ch war gut besucht, vor lauter Freude über die Begegnung mit Freunden und Bekannten, vergas ich das Fotografieren.
Nichtsdestotrotz bedanke ich mich bei allen die kamen und bei allen die uns unterstützen.
Ihr könnt Euch schwer vorstellen, was es für mich bedeutete, Euch alle wiederzusehen
Der Abend beim Verein "Bildung gegen Armut" wird uns noch lange in Erinnerung bleiben-das Interesse an unseren Kindern und am Leben in Kenia ist bewundernswert.
Es ist ein kleiner Verein, die Mitglieder sind sich bewusst, wie wichtig Bildung ist und setzen sich dafür im Rahmen ihrer Möglichkeiten in verschiedenen Ländern ein. Wir sind dankbar,
dass wir immer wieder von ihnen berücksichtigt werden
An das Abschiedsessen mit Hanna Zbinden und Margrith Ingold denke ich gerne zurück,
man könnte es auch  Arbeitsessen nennen, schliesslich gibt es immer viel zu diskutieren
über unseren Verein, die Kinder die dringend Patenschaften brauchen und alle anderen 
anstehenden Projekte
Bei meiner Rückkehr wurde ich herzlich empfangen, es war sogar noch ein sonniger Morgen
Das Wetter änderte sich aber sehr schnell und schon ist der Winter da. Die Tage sind grau, es bläst ein kalter Wind, der Staub dringt in alle Ritzen, in die Haare, Nase, Ohren und wiederum gibt es etliche
Krankheitsfälle.
 Morgens wird gewaschen und geputzt, ein Sonntag der ganz anders ist, als in Europa.
Aber die Kinder sind zufrieden und sie haben Spass dabei.
Warm ist es bei Bahati in der Küche, wo in grossen Töpfen das Mittagessen brodelt
In der 8. Klasse, welche die Abschlussklasse der Primarschule ist, lernen die Kinder fleissig. 
Ihnen ist bewusst, wie wichtig es ist, eine gute Prüfung abzulegen. Ohne gute Noten zu erzielen,
wird es schwierig für sie in der Secondary School, die gleiche Anforderungen stellt, wie ein Gymnasium. Für ein kleines Lied finden sie aber Zeit
Unser Obelix hat sich in eine windgeschützte Ecke verzogen, der Wind gefällt ihm nicht
Die kleineren Kinder spielen am Nachmittag, sie vergnügen sich bestens ohne Spielsachen.
Vom Pfadfinderlager ist nicht mehr viel übrig, schade. Die Zelte, die wir den Kindern gerne 
gekauft hätten, waren leider zu teuer.
Mir wurde wieder einmal bewusst, wie anders das Leben in Europa ist. Wie habe ich mich gefreut, über all die feinen Käsesorten, die herrliche Salami, die feinen Yoghurts und 
die verschiedenen Brotsorten.
Alles funktioniert, Zug und Bus sind pünktlich und die Häuser haben richtige Fensterscheiben.
Man kann sich mit Freunden verabreden zu einem Kaffee oder Essen, das sind Dinge,
die hier nicht vorstellbar sind.
Aber eine Aufgabe zu haben, ist auch befriedigend. Den vielen Kindern aus ärmlichsten
Verhältnissen zu einer guten Schulbildung zu verhelfen, ist eine sehr wichtige Aufgabe.

Ohne Eure Hilfe wäre das nicht möglich. Bleibt uns bitte treu und denkt dran, jede Spende, mag sie noch so klein erscheinen, ist wertvoll und wird geschätzt.




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