Donnerstag, 1. Februar 2018

Der Januar ging viel zu schnell vorbei

Das grossartige Jahr 2017 ging sehr schnell vorbei.  Während der extrem langen
Weihnachtsferien, konnten wir zwar viel bauen und renovieren, aber die Eintrittsexamen zeigten,
dass nicht alle Kinder zu Hause Zeit hatten zum Lernen. Wie so oft, blieben viele Kinder auch während dieser Zeit bei uns. Sie halfen freiwillig bei den verschiedenen Arbeiten, nutzten
die Zeit aber auch zum Lernen.
Restlos alle Kinder freuen sich darüber, wieder hier zu sein und ihre Freunde wieder zu sehen.

Nur im Kindergarten und in der 1. Klasse nahmen wir neue Schüler auf. Sie sind noch etwas
verlegen, wenn sie fotografiert werden. Aber im Klassenzimmer machen sie bereits voll mit.
Die vergrösserten Schlafsääle gewährleisten, dass jedes Kind nun ein eigenes Bett hat. Für die Kleineren war es nicht einfach, sich daran zu gewöhnen. Es war so gemütlich, zu zweit im Bett, kuschelig warm und beruhigend, zusammen mit einem Freund das Bett zu teilen.
So ganz alleine in einem Bett, da fehlt die Wärme, welches das geteilte Bett vermittelte.
Prompt wurden viele Kinder krank. Die Tage sind zwar sehr, sehr heiss, die Nächte relativ kalt. 
Ein richtiges Wüstenklima also. Bei 20 Grad während der Nacht, frieren wir bereits und so mussten
andauernd Kinder mit Erkältungskrankheiten ins Spital gebracht werden. Hier geht man meistens in ein Privatspital, die Ärzte dort sind besser ausgerüstet.
In der High School wurde alles gekauft was man in den verschiedenen Labors braucht,
zur offiziellen Einweihung, zu der nur liebe Freunde eingeladen waren, 
konnte alles vorgeführt werden.
Diese kleine Party war so grossartig. Brigitte Geiser und Phipu Gerber waren massgeblich 
beteilig daran, das Geld für den Ausbau des 1. Stocks, zu erhalten. 
Daher war es toll, sie dabei zu haben.
Phipubluedog begeisterte alle, gab Lektionen im Gitarre spielen und liess Gitarren hier,
damit die Kinder übern können.



Phipu und Brigitte wollten alles ausprobieren. Aus gesammelten Brennholzstücken
wurden Sitze für die Schaukel hergestellt und montiert
Diese werden nun eifrig benutzt. Aber abgesehen davon, verschafften sie sich 
einen Überblick, über alles. So erlebten sie auch, wie ich Lehrer auswechselte. In anderen
Ländern sucht man die Schuld bei den Kindern, wenn sie keine guten Noten bekommen.
Unsere Kinder sind überglücklich, wenn sie zur Schule gehen dürfen. Sie verdienen
motivierte Lehrer und ich besorge ihnen diese.





Alle Bauarbeiten sind abgeschlossen, alle Labors in Betrieb und die luftige Dachterrasse ist prima geeignet für Geburtstags Feiern oder andere Anlässe

Motivierte Lehrerinnen erklären gerne alles, es ist eine Freude mit ihnen zu arbeiten
Ausser vielen anderen Besuchern, waren auch Jutta und Swaleh vom Massaihilfeverein
hier, mit ihrer Tochter Sarah. So schön, auch sie wieder einmal zu sehen und
erfrischend zu hören, dass die Kleine pures Bayrisch redet.
Ende Januar war auch der Bus bereit, der durch das Crowdfunding gekauft werden konnte.
Wie man sieht, wurde er bereits gelb gespritzt, in genau dem Geld, welches
vorgeschrieben ist, für alle Schulbusse.
Ein ereignisreicher, schöner Januar ging zu Ende, wir sind zufrieden mit der Entwicklung.
Leider aber hat sich das Leben für die Dorfbewohner nicht verbessert. Die Teuerung
erschwert das Leben, die Trockenheit macht es noch schlimmer. Die versprochene
free education, ist ein leeres Wahlversprechen.
In den nächsten Tagen werden wir wieder einige Fotos von Kindern auf unsere
website www.kenyanchildrenhelp.ch, veröffentlichen und freuen uns,
wenn Ihr uns helft Paten für diese Kinder zu finden.
Herzlichen Dank!




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