Sonntag, 12. März 2017

Eine Patenschaft bei Kenyan Children Help macht Freude

Es wurde uns schon mehrfacht bestätigt, dass sich Paten und Patinnen über die Post
von ihren Kindern freuen und etliche davon kommen diese auch gelegentlich besuchen
Gestern sahen sich Stanley und seine Paten das erste Mal. Die Freude stand
allen in die Gesichter geschrieben, sie unterhielten sich prächtig, machten eine
Mathematikstunde mit und wären am liebsten noch länger geblieben
Es war herzerwärmend wie sie davon geschwärmt haben, welche Freude ihnen
das bereitet hat.
Ein wenig speziell ist unser Verein wirklich, es fallen keine Kosten an für
Administration, alle arbeiten ehrenamtlich und bezahlen sogar die Auslagen selber.
Dazu gehören auch die Flugkosten, die von jedem selbst bezahlt wird. 
So kann man sicher sein, dass jeder Betrag der gespendet wird, vollumfänglich ankommt.
Ausserdem erhalten alle an Ostern und Weihnachten eine selbstgebstelte Karte, mit
Glückwünschen, Zeugnisresultate lege ich bei. 
Und es ist allen freigestellt, ob sie antworten wollen, oder Briefe schreiben, oder sich
einfach nur freuen. Alle Post wird beantwortet, sofern sie ankommt. 
Pakete gehen sehr oft verloren, aber auch Briefe, wenn sie einen Inhalt haben.
Auch wenn wir hier sehr einfach leben, wie dieser Windrichtungsanzeiger beweist, 
achten wir darauf, dass die Kinder anständige Kleider haben zum Anziehen.
Diesen Monat erhielt ein Teil der Kinder in der Primarschule neue T Shirts und Pyjamas,
letzten Monat waren es die in der Sekundarschule.
Da alles fast täglich von Hand in grossen gemauerten Waschzubern, gewaschen werden muss,
muss natürlich oft nachbestellt werden. Dasselbe gilt auch für Matratzen und Plastikstühle; auch die haben eine begrenzte Lebensdauer.
Der Verschleiss ist gross. Sogar Kochtöpfe brennen durch und müssen ersetzt werden.
Unsere Schauspiel- und Tanzperformance wurde dieses Jahr überall bejubelt.
Alle sind begeistert - kann sein dass der Drehbuchautor das richtige Thema gewählt hat?
Es handelt von Wahlen. Und da dieses Jahr im August Wahlen durchgeführt werden, dreht sich
seit Monaten im ganzen Land, alles darum. Ständig wird getourt, alle sind aus auf Stimmenfang.
Würde nur die Hälfte des Geldes welches dafür ausgegeben wird, für Nahrung oder Wasser für die
notleidende Bevölkerung ausgegeben, müsste niemand in Ostafrika, wo eine
lange Dürreperiode herrscht, verhungern oder verdursten.
Der Mond war so hell letzte Nacht, man brauchte keine Beleuchtung. Der Himmel ist klar, es
kann noch ein wenig dauern bis es wieder einmal regnet.

Ich wünsche allen einen schönen Sonntag und sende liebe Grüsse aus Kenya!

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