Donnerstag, 14. August 2014

Thank you Dr. Lucy King

Wir verbrachten einen sehr interessanten, lehrreichen Vormittag im center von Dr. Lucy King
von "Safe the Elephants"
Hier zeigt sie den Kindern der 7. Klasse den Honig der produziert wird in den Bienenstöcken
die an den Zäunen angebracht sind, die sie für die Bauern um ihre Felder installiert hat.
Wer vor ihr wäre auf die Idee gekommen dass sich die grossen Elefanten vor den
kleinen Bienen fürchten. Diese bee hive fences schützen Mais, Melonen und Gemüse
davor, dass die Elefanten alles zerstören und noch dazu kann wunderbarer Honig gewonnen werden.
Hier wird geforscht und Honig produziert
Das sind unsere Kinder, die den Weg nach Kileva zu Fuss zurück gelegt haben
Nein, wir wollen keine Astronauten aus unseren Kindern machen, aber sie durften probieren
wie es sich in einem Imkeranzug anfühlt.
Wir haben so viel gelernt über Bienen, die verschiedenen Arten, die Haltung,
über Schmetterlinge und andere nützliche Insekten
Überall waren Zeitungsartikel angebracht an den Wänden, aber auch wie viel man ernten darf aus den
Bienenwaben und wie sorgältig Honig produziert wird, wurde uns vorgeführt
Und zum Schluss gingen wir noch zu einer Farm und der Bauer zeigte uns wie einfach
das Ganze aussieht und bestätigte uns wie wirkungsvoll die Äcker nun geschützt sind.
Natürlich müssen zwischendurch genug Korridore offen bleiben damit die Elefanen 
herumwandern können. Sie waren schliesslich hier lange bevor sich Menschen
angesiedelt haben. Es geht darum, dass Menschen und die Tiere Afrikas friedlich nebeneinander
existieren können.
Vor 2 Tagen war der Tag der Elefanten, wir versammelten uns alle etwas ausserhalb von Voi
Viele Organisationen kamen um ihre Solidarität mit den Elefanten zu demonstrieren
Die Musikkapelle vom Kenyan Wildlife Service spielte wunderschön als wir zusammen
mit den Rangern und Tierfreunden durch alle Strassen Vois marschierten
Es war eindrücklich und schön, aber als wir dann das Stadion erreichten, wo viele Politiker 
warteten um endlos lange Reden zu halten, beschlossen wir, uns diese zu ersparen
und lieber zurück in die Schule zu kommen, wo Antony den Kindern wieder
Deutsch Unterricht erteilte.
Der eiskalte Wind bläst überall, der Himmel ist stets dunkel, aber leider
bringen all die vielen Wolken nie Regen. Wir alle warten sehnlichst darauf wieder
einmal die Sonne zu sehen, aber noch mehr würden wir uns über Regen freuen.

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