Freitag, 4. April 2014

Letzter Schultag

Heute war der letzte Schultag, am Morgen wurde noch aufgeräumt, alles zusammengepackt und am Nachmittag hatten wir dann sehr interessante Filmvorführungen vom

Die Herren waren echt gut ausgerüstet und die Vorführungen spannend.
Dabei wurden uns die Traditionen und Bräuche der verschiedenen tribes erläutert und vorgeführt.
Wir alle waren ganz ruhig, damit wir nichts verpassen
 
 
und haben alles mit grossem Interesse verfolgt. Als uns ein Stierkampf gezeigt wurde
 der im Westen Afrikas jedes Jahr stattfindet, haben alle herzhaft gelacht.
Da waren wohl 2 echte Prachtskerle von Stieren, aber die haben hauptsächlich
die Zuschauer verfolgt, als es dann gelungen ist dass die 2 Stiere miteinander gekämpft haben,
ging das nur 2 Minuten und dann rannten sie wieder hinter den Zuschauern her.
Irgendwie fanden wir das richtig fair.
 
 
Aber die Bräuche die in den verschiedenen Landesteilen heute noch gelebt werden wie eh und jeh
waren sehr interessant zu beobachten.

Und im Laufe des Tages haben wir uns immer wieder erkundigt wie die Lage in Mombasa ist, es wurde mit Ausschreitungen gedroht da Makaburi, ein Hassprediger erschossen wurde. Demostrationen wurden nicht bewilligt, Mombasa war wie eine Geisterstadt, alle Läden waren geschlossen und verriegelt und Matatu und Busse möglichst weit entfernt parkiert.
An allen Ecken wimmelte es von GSU und anderen Polizeieinheiten
und die weisse Witwe, die von Makaburi rekrutiert und ausgebildet worden war, hat Rache geschworen.
Da bin ich immer wieder froh hier in Voi zu sein, wo das Leben noch ländlich, friedlich ist.
Wie viele Eltern ihre Kinder morgen abholen können ist ungewiss. Wegen dieser Vorschrift mit dem speed controller fahren nur wenige Matatu und Busse, die Preise sind ausserdem
unverhältnismässig. 
Für eine kurze Strecke die bis anhin KES 50 gekostet hat, zahlt man jetzt KES 600.
Und für die Somali die in Kenia geboren wurden, hier zur Schule gingen und einen Job haben
war das Leben bis anhin ok. Letzthin als ein Somali nach der Arbeit in ein Matatu stieg
verliessen die anderen Fahrgäste fluchtartig das Fahrzeug.
Quo vadis Kenia?


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