Dienstag, 18. März 2014

Was so alles an einem Tag passiert

Am Morgen früh bringt ein Lastwagen Trinkwasser um es in den Untergrundtank zu füllen. Leider sind wir keiner Wasserleitung angeschlossen. Für 214 Kinder, 12 Lehrer/innen und 20 Angestellte, die alle auf dem Gelände wohnen, braucht es viel sauberes Wasser. Vor allem jetzt wo am Tag of Temperaturen von 35 Grad verzeichnet werden


Dann machen sich unsere Champions auf nach Kileva, einer Schule die 3 km von unserer entfernt ist. Dort treffen sich heute 6 Schulen um mit den besten Handballern ein Team zu bilden, um dann am Freitag  gegen andere Schulen anzutreten.

Uns bleibt ein wenig Zeit um nach Voi zu fahren, der nächsten Stadt. Dort zahlen wir zuerst auf der Bank KES 5790 ein, den Beleg bringen wir dann in einen Buchladen. Somit ist geregelt,dass wir die Examen Bögen für die nächsten Prüfungen erhalten.






Nach ein paar Einkäufen im Supermarkt noch schnell auf dem Gemüsemarkt, dort decken wir uns mit frischen Sachen ein. Anschliessend ein Blick in unsere Bäckerei, wo wir jeden Tag 25 grosse Brote backen im Holzkohleofen und natürlich ein Abstecher in die Küche, wo das Mittagessen für die Kinder zubereitet wird, die in der Schule blieben. Aber auch ein grosser Topf Pilau muss gemacht werden, dieses bringen wir dann in die Kileva Schule als Mittagessen für die Champions. Zusammen mit Äpfeln, Milch und Wasser, so können sie neue Kräfte tanken.

                                                                                 



Von Maggy, der guten Seele der Nachbarschule, werden wir wie immer herzlich begrüsst. Wie nicht anders zu erwarten, haben unsere Champions wieder haushoch gewonnen. So können sie am Freitag auf den Sagalla Berg für die nächsten Ausscheidungen.


Während die Kinder zu Mittag essen, mache ich schnell einen kurzen Besuch bei meiner Freundin, Dr. Lucy King, sie ist die Initiantin von "Safe the Elephants". Durch jahrelange Beobachtung der Elefanten hat sie festgestellt, dass Elefanten Angst haben vor Bienen. So kam sie auf die Idee, Zäune zu machen um die Gärten der Bauern und an diesen Zäunen Bienenstöcke anzubringen.
Die Wirkung ist genieal, die Bauern können bei so geschütztem Mais, diesen wieder selber ernten und müssen nicht alles den Elefanten überlassen. Natürlich ist es wichtig, dass ein Korridor für die Elefanten bestehen bleibt, diese waren in unserer Gegend lange bevor sie von Menschen besiedelt wurde.

In der Schule hatte Chloé, aus Vancouver, Musikunterricht erteilt und wir breiteteten den Champions einen Empfang bei ihrer Heimkehr.
Da ich Gäste zum Abendessen erwarte, mache ich mich jetzt wohl besser ans kochen

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